Fundamentalanalyse

Was ist Eigenkapitalrendite (ROE)?

Die Eigenkapitalrendite (Return on Equity, ROE) zeigt, wie effizient ein Unternehmen das Eigenkapital seiner Aktionäre einsetzt, um Gewinne zu erzielen.

Definition

Die Eigenkapitalrendite (Return on Equity, ROE) zeigt, wie effizient ein Unternehmen das Eigenkapital seiner Aktionäre einsetzt, um Gewinne zu erzielen.

Ein hoher ROE signalisiert, dass das Management den Investitionseinsatz der Aktionäre gut nutzt.

ROE = Nettogewinn ÷ Eigenkapital × 100

Interpretation & Bedeutung

Ein ROE über 15% gilt als gut, über 20% als exzellent. Aber Vorsicht: Ein sehr hoher ROE kann auch durch hohe Verschuldung entstehen — prüfen Sie immer die Schuldenquote.

📊 Rechenbeispiel

Beispiel: BASF mit 3,2 Mrd. € Nettogewinn und 40 Mrd. € Eigenkapital
ROE = (3.200.000.000 ÷ 40.000.000.000) × 100 = 8,0%

Das Eigenkapital der Aktionäre hat 8% Rendite erwirtschaftet.

✅ Was ist ein gutes ROE?

• ROE < 8%: Unterdurchschnittlich — das Unternehmen nutzt Kapital ineffizient • ROE 8–15%: Durchschnittlich • ROE 15–25%: Gut — effizientes Management • ROE > 25%: Exzellent — aber auf Verschuldung prüfen • ROE > 50%: Fast immer durch minimales Eigenkapital oder hohe Schulden bedingt

„Der intelligente Investor ist ein Realist, der an Optimisten verkauft und von Pessimisten kauft.“ Benjamin Graham, The Intelligent Investor (1949)

Quellen & Literatur

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Hinweis: Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Investitionen in Wertpapiere sind mit Risiken verbunden.