Definition
Die Eigenkapitalquote gibt den Anteil des Eigenkapitals am Gesamtkapital eines Unternehmens an. Sie ist ein wichtiger Indikator für die finanzielle Stabilität und Krisenfestigkeit.
Je höher die Eigenkapitalquote, desto unabhängiger ist das Unternehmen von Fremdkapitalgebern.
Eigenkapitalquote = (Eigenkapital ÷ Gesamtkapital) × 100
Interpretation & Bedeutung
Eine EK-Quote über 30% gilt als solide, über 50% als sehr gut. Branchen wie Banken und Immobilien arbeiten traditionell mit niedrigeren Quoten.
„Der intelligente Investor ist ein Realist, der an Optimisten verkauft und von Pessimisten kauft.“ Benjamin Graham, The Intelligent Investor (1949)