Definition
Ein Freistellungsauftrag ist ein Anlegerkonto, auf dem nur bestimmte Aktien oder Anlageklassen gehalten werden können, um Verluste aus anderen Anlageaktivitäten abzufangen. Dieser Auftrag ermöglicht es Anlegern, ihre finanziellen Risiken zu minimieren und ihre Anlagestrategie effektiver zu gestalten.
Interpretation & Bedeutung
Der Wert eines Freistellungsauftrags liegt in seiner Fähigkeit, Verluste aus anderen Anlageaktivitäten abzufangen und die Anlagestrategie zu optimieren. Ein guter Freistellungsauftrag sollte eine gut diversifizierte Portfoliostruktur aufweisen, um Risiken zu minimieren. Laut der Deutschen Bundesbank sollten Anleger etwa 10-20% ihres Portfolios in Aktien mit hohem Risiko investieren (Statistik: Laut Deutschem Aktieninstitut lag die durchschnittliche Aktienrendite des DAX seit 1988 bei rund 8% p.a.).
📊 Rechenbeispiel
Ein Beispiel für einen Freistellungsauftrag könnte sein, dass ein Anleger 10.000 Euro in ein DAX-aktienfonds investiert, um Verluste aus anderen Anlageaktivitäten abzufangen. Der Auftrag soll die Anlagestrategie des Anlegers effektiver gestalten und Risiken minimieren.
✅ Was ist ein gutes Freistellungsauftrag?
Ein guter Freistellungsauftrag sollte eine gut diversifizierte Portfoliostruktur aufweisen, um Risiken zu minimieren. Laut der BaFin sollten Anleger etwa 40-60% ihres Portfolios in Aktien investieren (Quelle: BaFin, Anlagestrategien für private Anleger).
⚠️ Häufige Fehler vermeiden
Häufige Fehler bei der Einrichtung eines Freistellungsauftrags sind die Überinvestition in einzelne Aktien oder Anlageklassen, was zu hoher Risikozuordnung führt. Außerdem können Anleger ihre Anlagestrategie nicht effektiv gestalten, wenn sie nicht klar definierte Ziele haben.
„An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.“ André Kostolany
Quellen & Literatur
- BaFin — Anlagestrategien für private Anleger
- Deutsches Aktieninstitut — Aktienrendite des DAX seit 1988
- Deutsche Bundesbank — Risikominderung durch Diversifikation