Der S&P 500 bildet die 500 größten börsennotierten US-Unternehmen ab und gilt als wichtigster Gradmesser der US-Wirtschaft.
Der S&P 500 ist der wohl bedeutendste Aktienindex der Welt und bildet die Wertentwicklung der 500 größten börsennotierten Unternehmen der USA ab. Er wurde 1957 von Standard & Poor’s eingeführt und deckt nach Marktkapitalisierung rund 80 % des gesamten US-Aktienmarkts ab. Aufgrund dieser breiten Abdeckung gilt er unter Analysten und institutionellen Anlegern als der wichtigste Gradmesser für die Verfassung der US-Wirtschaft.
Der S&P 500 ist ein marktkapitalisierungsgewichteter Index, wobei nur der Streubesitz berücksichtigt wird. Das bedeutet, dass Unternehmen mit höherer Marktkapitalisierung einen größeren Einfluss auf den Indexstand haben. Die Branchenvielfalt ist erheblich: Von Technologie und Gesundheitswesen über Finanzen und Energie bis hin zu Basiskonsumgütern und Immobilien sind alle wichtigen Wirtschaftssektoren vertreten. Die Zusammensetzung wird von einem Komitee bei S&P Dow Jones Indices überwacht.
Für Anleger außerhalb der USA ist zu beachten, dass die Wertentwicklung des S&P 500 in Euro zusätzlich von Wechselkursschwankungen zwischen US-Dollar und Euro beeinflusst wird. Der Index ist Grundlage für eine Vielzahl von Finanzprodukten, darunter zahlreiche ETFs, Indexfonds und Derivate. Die historische Datenreihe des S&P 500 reicht bis 1928 zurück und macht ihn zu einem der am besten dokumentierten Aktienindizes weltweit.
Die Informationen auf dieser Seite dienen ausschließlich zu Bildungszwecken und stellen keine Anlageberatung oder Handelsempfehlung dar.
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